Natur auf La Palma

La Isla Verde - La Palma die grüne Insel

La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln. Und die Natur ist hier ganz anders, als auf den vom Tourismus stark besuchten Inseln.

Durch den vulkanischen Ursprung der Inseln ist der Boden überall sehr fruchtbar. Durch die Natur hat La Palma auch die Beinamen "La Isla verde" (die grüne Insel) und "La Isla bonita" (die schöne Insel).

Die gesamte Insel ist von Pflanzen und Bäumen bedeckt, das hat die Insel den Passatwinden zu verdanken, die hier das ganze Jahr über Wolken Richtung Insel treiben, die an den hohen Bergen dann abregnen. Es gibt hier verschiedene Vegetationszonen.

Lavafelder, mediterrane Trockenvegetation bis hin zu Kiefernwäldern auf den Höhen und auf der Nordostseite der Insel auch Lorbeerwälder, die einem Regenwald sehr ähnlich sind.

Auf der Insel gibt es ca. 170 Endemiten, das sind Pflanzen- oder Tierarten, die es nur in der Region gibt. Die Region bezieht sich hier tatsächlich auf La Palma allein. Keine der Inseln der Kanaren bieten so eine hohe Dichte an Endemiten wie La Palma.

Die bekannteste Pflanze hier ist der Drachenbaum (Drago Milenario).
Seit dem Jahr 1983 steht der Lorbeerwald "Los Tilos" unter Naturschutz.

Und seit November 2002 wurde die gesamte Insel zu einem Biosphärenreservat der UNESCO erklärt. Damit war La Palma die erste Insel der Kanaren, die dies vorweisen konnte.

Auch die Tierarten, die es auf La Palma gibt, kommen teilweise nur auf dieser Insel vor, sind also auch endemisch. Hier besonders zu erwähnen die Graja.

Das ist eine Unterart der Alpenkrähe, die es wirklich nur auf La Palma gibt. Auch der Reichtum an Schmetterlingen ist hier besonders erwähnenswert.

Naturfreunde können auf La Palma viel bestaunen und einen sehr "grünen" Urlaub genießen.